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Online-Casino-Regulierungsbehörden und Spielbehörden

Damit Online-Casinos existieren können, ist es wichtig eine Vertrauensbasis innerhalb der Spielergemeinschaft aufzubauen. An diesen Grundsatz müssen sich alle Casinos halten: Selbst in den realen Casinos muss sichergestellt sein, dass Kunden gut aufgehoben sind und keine Betrügereien vorliegen. Doch insbesondere beim Spielen im Internet ist es für Spieler schwieriger Vertrauen in die Integrität der Spiele aufzubauen, denn es ist nicht offensichtlich, wie das Ergebnis einer Spielrunde oder einer Hand erzielt wurde.

Aus diesem Grund ist die Regulierung und Lizenzierung von Online-Glücksspielen so wichtig. In vielen Rechtsgebieten rund um die Welt ist es die Aufgabe von Spielbehörden die Verantwortung zu übernehmen, dass das lizenzierte Casino faire, sichere und Spiele mit zufälligem Ausgang anbietet. Andere Aufgaben umfassen das Aufstellen von Richtlinien, damit die Sicherheit des Spielguthabens des Spielers jederzeit gewährleistet ist.

Heutzutage gibt es nur wenige Webseiten, die ihre Casinos anbieten, ohne nicht mindestens eine Lizenz für ein Rechtsgebiet vorweisen zu können. Auch wenn das der Fall sein sollte, so würden wir Ihnen nicht empfehlen dort zu spielen. Lizenzierte Seiten bieten dieselbe Spielunterhaltung und einen größeren Schutz für Spieler.

Nachfolgend finden Sie eine Liste der weltweit größten Spielbehörden für das Spielen im Internet. Hierbei handelt es sich um keine vollständige Liste, denn es kommen jedes Jahr neue Rechtsgebiete hinzu, die Lizenzen vergeben. Doch gibt es einen guten Überblick, welches die größten Spielbehörden sind, was sie anbieten und wie anerkannt jede von ihnen ist.

Da es sich hierbei um viele Behörden handelt, haben wir eine Unterteilung in die entsprechenden Länder unternommen. Somit können Sie schneller die Spielbehörden finden, die für Sie von Interesse sind.

Nordamerika und Mittelamerika

Kahnawake Gaming Commission: Seit 1999 ist diese Spielbehörde, welche das Spielen von Mohawk Territory of Kahnawake in Quebec reguliert – eine der bekanntesten Namen in der Online-Regulierung. Im Vergleich zu vielen anderen Spielbehörden verlangt die KGC sehr wenig hinsichtlich Steuern und Gebühren. Somit ist diese Lizenz für Anbieter sehr attraktiv, insbesondere wenn diese nicht an einer länderspezifischen Lizenz für ein reguliertes Land interessiert sind. Die Spielbehörde ist ebenfalls dafür bekannt, Spielerbeschwerden ernst zu nehmen und Mitarbeiter kümmern sich um rechtmäßige Streitfälle .

Nevada Gaming Control Board: Gegründet 1955 durch die Regierung, übersieht die Spielbehörde die Casino-Branche des Landes. Durch den großen Umfang, den die Spielbehörde zu übersehen hat, wurde sie zu einer der wichtigsten Namen in der Regulierung von Casinos. Viele andere Organisationen haben ihre Richtlinien denen in Nevada angepasst. Seit 2013 überwacht die NGCB ebenfalls die Einführung von Internet Poker im Land. Im Moment können Anbieter mit ausgestellten Lizenzen Poker ausschließlich innerhalb der Landgrenzen (und innerhalb der Netzwerke, die mit Delaware geteilt werden) anbieten.

New Jersey Division of Gaming Enforcement: Als New Jersey 1970 begann Casino Ressorts in Atlantic City zuzulassen, wurde die DGE gegründet. Deren Aufgabe ist es die Integrität der Casino Branche sicherzustellen. Genauso wie die Spielbehörde in Nevada, hat die Erfahrung der DGE es für andere Spielbehörden weltweit ermöglicht, ähnliche Richtlinien zu implementieren. Seit Ende 2013 werden ebenfalls Lizenzen für Atlantic City Casinos vergeben, um Spielen im Internet anzubieten. Diese bieten ausschließlich das Spielen mit Geld für Personen an, die innerhalb New Jerseys Staatsgrenzen wohnen.

Panama Gaming Control Board (Junta de Control de Juegos): Seit 2002 stellt Panama Lizenzen an Unternehmen aus, die Online-Spielen innerhalb des Landes sowie weltweit anbieten möchten. Aufgrund der strengen Auflagen in u.a. dem Testen von Software, Geldwäsche etc. sind in Panama lizenzierte Unternehmen als vertrauenswürdig zu bezeichnen. Gleichzeitig sind die niedrigen Gebühren und die stabile Regierung mit Verbindungen zu Nord- und Südamerika eine gute Voraussetzung für Casino-Anbieter.

Europa

UK Gambling Commission: Gegründet aufgrund des Gambling Act von 2005, hat die UKGC in 2007 die Arbeit der Spielbehörde in Großbritannien übernommen. Sie reguliert fast alle Formen von Glücksspiel in England, mit der Ausnahme von Sportwetten, welche anderweitig reguliert werden. Eine Aufgabe der UKGC ist Internet-Glücksspiel, was die Lizenzierung von Online-Casino-Seiten beinhaltet.

Eine Lizenz der UKGC war schon immer gut angesehen, doch ab sofort ist sie aufgrund der Änderungen im Glücksspiel wichtiger als je zuvor (Licensing and Advertising Bill). Diese Gesetzgebung hat nicht nur eine Verbrauchssteuer für Online-Spiele in Großbritannien eingeführt, sondern hat auch jedem Unternehmen, das Wetten von englischen Kunden akzeptieren möchte, auferlegt eine Lizenz der UKGC zu erhalten. Hierbei handelt es sich um eine umstrittene Änderung: Einige Unternehmen halten sich lieber vom englischen Markt fern als sich an die Richtlinien zu halten (da hiervon ihre anderen Geschäftsbereiche betroffen werden würden). Gibraltar Betting und Gaming Association haben die Änderung sogar vor Gericht angefochten.

ARJEL (Frankreich): Als Frankreich in 2010 die Regulierung von Internet-Glücksspielen eingeführt hat, hat das Land gleichzeitig die Autorite de regulation des jeux en ligne, besser bekannt als ARJEL, gegründet, um die neuen Branche zu übersehen. ARJEL vergibt Lizenzen, die es Unternehmen erlaubt auf legale Weise internetbasierte Spiele in Frankreich, einem der größten Wettmärkte, anzubieten.

Jedoch wurde die Arbeit von ARJEL stark kritisiert, da die hohe Steuer es für Anbieter schwer macht, wettbewerbsorientierte Aktionen und Angebote für Spieler anzubieten. Weiterhin wirken sich die eingeschränkten Richtlinien von Frankreich negativ auf den Internet-Pokermarkt aus. Spieler auf lizenzierten Seiten können nicht gegen Spieler anderer Länder antreten.

Französische Online-Casinos bleiben in einer legalen Grauzone, da die Regierung Anbietern nur sehr langsam erlaubt Online Casino Spiele, die mit Geld gespielt werden können, anzubieten.

AAMS (Italien): The Amministrazione Autonoma dei Monopoli di Stato, besser bekannt als AAMS, übersieht die Regulierung von Online-Casinos in Italien. Das AAMS ist das Ergebnis Italiens Gesetze zu modernisieren, um den Richtlinien der Europäischen Kommission zu entsprechen. Diese schreiben vor, wie Mitgliedsstaaten mit Anbietern aus anderen EU-Ländern umgehen sollen.

Heutzutage vergibt die AAMS Lizenzen für Internet-Glücksspiel in verschiedenen Bereichen, wie Casino, Poker, Sportwetten, Pferderennen und Bingo. Um eine Lizenz zu erhalten, muss das Unternehmen nachweisen eine große Anzahl an Spielen in Europa gehandhabt zu haben, einen Standort in Europa haben und sicherstellen, dass ihre Tätigkeit in einer zuverlässigen und sicheren Umgebung stattfindet.

Die von der AAMS ausgestellten Lizenzen erlauben nur den legalen Betrieb im italienischen Markt. Die Lizenz ist eingeschränkt und erlaubt nicht das Spielen gegen andere Spieler außerhalb des Landes. Wie das Nachbarland Frankreich werden auch hier die hohen Steuern und Gebühren kritisiert. Einige Gebühren reichen bis zu 20%.

Spanish Gaming Commission (Comision Nacional del Juego): 2014 hat Spanien, eines der weiteren großen europäischen Länder, einen regulierten Online-Glücksspielmarkt eingeführt, der selbständig fungiert und dessen Spieler nicht mit internationalen Spielern interagieren oder spielen können. Die Spanish Commission ist relative neu im Glücksspiel-Markt, doch unterstützt sie im großen Umfang die Branche im Land.

Doch auch wie die Nachbarländer schränken die Lizenzen den Betrieb von Webseiten ein. Ab und an kommen Gespräche auf, dass Poker- Spielerpools für die regulierten Länder Spanien, Italien und Frankreich miteinander verbunden werden sollen. Weiterhin werden hohe Steuern am Umsatz fällig, eine Gemeinsamkeit vieler europäischer Spielbehörden.

Gibraltar Licensing Authority: In 1990 wurde die Isle of Gibraltar (die sich an der Küste des südlichen Spaniens befindet) ein Hub für den Online-Glücksspiel-Markt. Heutzutage reguliert die Gibraltar Licensing Authority, Unternehmen die ihren Hauptsitz dort haben und unter den in 2005 in Kraft gesetzten Gesetzen des Gambling Act operieren. Die Spielbehörde Gibraltars übersieht die Einhaltung aller Richtlinien durch die Anbieter.

Mehr als 30 Unternehmen haben ihren Sitz in Gibraltar und es ist leicht zu erkennen, warum angesehene Casino-Anbieter sich hier angesiedelt haben. Die Steuern sind sehr niedrig und betragen üblicherweise 1% bis zu einem maximal festgelegten Betrag, der jedes Jahr bezahlt werden muss. Weiterhin ist es lizenzierten Anbietern erlaubt Spieler von allen Rechtsgebieten weltweit zu akzeptieren. Doch hat die Spielbehörde das Recht bestimmte Länder einzuschränken, um Anti-Geldwäsche-Bemühungen nachzukommen oder aus anderen gesetzlichen oder politischen Gründen.

Aufgrund der Tatsache, dass dieses Rechtsgebiet als Steuerparadies angesehen wird, sind Regulierungsbehörden anderer Länder verstimmt und bestimmte Situationen haben des Öfteren zu Konflikten geführt. Beispielsweise haben viele Firmen, die in Gibraltar ansässig sind, die UKGC aufgrund der hohen Verbrauchssteuer verklagt. Diese ist weit höher, als sie ihren örtlichen Regierungen bezahlen.

Gambling Supervision Commission (Isle of Man): Seit 1962 kümmert sich die Gambling Supervision Commission um die Lizenzierung und Regulierung von Glücksspielanbietern auf der Isle of Man – eine Rolle, die ab sofort ebenfalls das Online-Glücksspiel beinhaltet. Internet-Organisationen werden auf die gleiche Weise wie in Gibraltar reguliert. Es werden langfristige Lizenzen und niedrige Steuerraten angeboten, um Casino-Anbietern eine freundliche Umgebung zu gewährleisten.

Doch das bedeutet nicht, dass diese Regeln sich gegen die Spieler richten. Internet-Casino-Anbieter die hier ansässig sind, müssen Spielerguthaben in einem separaten Konto verwalten. Hierbei handelt es sich um eine wichtige Regel die sicherstellt, dass jegliches Spielerguthaben sicher ist, selbst wenn eine Webseite streiken sollte.

Es handelt sich hier um einen beliebten Ort für Anbieter, die Webseiten weltweit anbieten. Die Spielbehörde schränkt die Anbieter nicht ein, wo die Webseiten das Spielen mit Geld anbieten. Doch werden die Webseiten-Betreiber regelmäßig befragt, warum deren Angebot in bestimmten Ländern angeboten wird.

Malta Gaming Authority: Mit Malta, in idyllischer Mittelmeer-Lage, wird oftmals ein exotisches Urlaubsparadies verbunden und weniger ein Zentrum für Online-Casinos. Doch die Spielbehörde Malta übersieht die Arbeit von einer Vielzahl an Anbietern. Diese profitieren von einem großzügigen Steuermodell, freundlichen Finanzinstitutionen und die Möglichkeit mit der Lizenz Wetteinsätze weltweit zu akzeptieren.

Falls Sie bereits von der Spielbehörde Malta gehört haben, dann wissen Sie bestimmt das die MGA vormals als Lotterie- und Spielbehörde bekannt war. Die Änderung des Namens erfolgte in 2015 nach wesentlichen Veränderungen innerhalb der Organisation. Ausschlaggebend hierfür war der Umgang der LGA mit Problemen auf Poker- und Casino-Webseiten, insbesondere dem Everleaf Network. Aufgrund dieser Situationen war das Vertrauensverhältnis von Spielern in die LGA gestört und die maltesischen Behörden haben im vergangenen Jahr hart daran gearbeitet, das verlorene Vertrauen wieder aufzubauen. Die MGA ist weiterhin eine der renommiertesten Spielbehörden in Europa für Anbieter, die ihre Produkte auf dem Weltmarkt anbieten möchten.

Alderney Gambling Control Commission: Gegründet in 2000 ist die AGCC eine weitere Spielbehörde auf den britischen Inseln, die versucht Anbieter mit dem Versprechen eines unternehmerfreundlichen Klimas anzuziehen. Die AGCC überzeugt mit einer 0 % Steuerrate (es wird lediglich eine jährliche Gebühr berechnet) und die Webseiten können ihr Angebot weltweit – ohne jegliche Beschränkungen – anbieten.

Die AGCC hat einen guten Ruf unter Spielern. Sie sind jedoch 2011 in Kritik geraten, als sie nicht auf Besorgnisse rund um Zahlungsschwierigkeiten von Full Tilt Poker, in den Monaten nach dem Schwarzen Freitag, reagiert haben. Letztlich wurde der Firma jedoch die Lizenz entzogen. Ein Entschluss der zur Schließung der Webseite weltweit geführt hat.

Jersey Gambling Commission: Jersey ist die größte der Kanalinseln und liegt zwischen Frankreich und England Sie ist eine der Inseln in diesem Gebiet, die Lizenzen an Online-Casinos vergibt, seit die Jersey Gaming Commission in 2010 gegründet wurde. Die Spielbehörde vergibt Lizenzen an unterschiedliche Unternehmen - je nach Branche, wie u.a. Casino-Betreiber, Softwareanbieter und Prüforganisationen. Jersey ist auf dem Weg eine der anerkannten Orte für Glücksspielunternehmen zu werden. Eine attraktive Steuerrate und fehlende Beschränkungen wo Anbieter ihre Produkte vermarkten können, sind eine attraktive Wahl für alle, die ihr Unternehmen in Europa ansiedeln möchten.

Belgian Gambling Commission: Online-Glücksspiel ist zwar in Belgien legal, doch die Belgian Gambling Commission hat einen scharfen Blick darauf, welche Spiele angeboten werden dürfen. Diese Spielbehörde ist bekannt für ihre umfangreiche „Schwarze Liste“ an Gruppen, denen es verboten ist Online-Glücksspiel im Land anzubieten. Hierbei handelt es sich um eine Liste mit mehr als 100 verschiedenen Webseiten.

Unternehmen die eine belgische Lizenz erhalten, ist es ausschließlich gestattet Spiele im Land anzubieten. Dies erfolgt auf Webseiten, die nur von Belgien aus zugänglich sind. Während die hohen Steuerraten viele Betreiber abgeschreckt haben, so haben sich manche Anbieter dennoch entschlossen in diesen kleinen, jedoch sehr lukrativen Markt in Europa, involviert zu sein.

Danish Gambling Authority: Die Danish Gambling Authority (oder DGA) akzeptiert Lizenzanträge von Glücksspiel-Anbietern seit 2012. Zuvor war alles Online-Spielen im Land durch Danske Spil geregelt. Ein von der Regierung gesponsertes Unternehmen mit einer Monopolstellung für Glücksspiel. Heutzutage erlaubt die DGA allen Firmen Lizenzen zu beantragen, um in Dänemark ihre Glücksspiel-Produkte anzubieten.

Jedoch hat nur eine beschränkte Anzahl an Anbietern sich dazu entschlossen, diesen Weg einzuschlagen. Mit dänischen Lizenzen können ausschließlich Spieler in Dänemark angesprochen werden. Die relativ hohe Steuerrate von 20 % am Bruttoumsatz macht es schwierig für Glücksspiel-Anbieter in einem kleinen Markt profitabel zu arbeiten.

Karibik

Curacao Internet Gambling Association: Während Online-Glücksspiel seit 1993 in Curacao existiert, wurde die CIGA erst in 2002 gegründet, um die Branche zu übersehen. Zu Beginn hat CIGA “Master-Lizenzen“ an Firmen vergeben, die Interesse daran hatten ihre Glücksspiel-Webseiten von der Insel aus anzubieten. Heutzutage beantragen viele Unternehmen Unterlizenzen, die von Organisationen mit Master-Lizenzen vergeben werden. Diese vergeben die Lizenzen an Dritte, die Interesse bekunden, neue Webseiten aufzubauen.

Hier handelt es sich überwiegend um ein Rechtsgebiet, das Anbietern die Arbeit leicht macht. Die Steuern sind niedrig (starten mit ca. 2 %) und es sind keine zusätzlichen Spielsteuern erforderlich. Jedoch berechnen die Inhaber von Master-Lizenzen Firmen unterschiedliche Gebühren, die Unterlizenzen beantragen. Es gibt nur wenige Beschränkungen, wo Glücksspiel-Anbieter ihre Spiele anbieten können. Sie müssen sich allerdings aus Großbritannien und den Niederlanden fernhalten.

DAC (Aruba): Die Aruba Online-Glücksspiellandschaft hat sehr viel Ähnlichkeit mit Curacao. Das sollte allerdings keine Überraschung sein, da beide Länder für lange Zeit Teil der Niederländischen Antillen waren. Der Hauptunterschied liegt darin, dass die DAC für das Glücksspiel in realen Casinos sowie Online-Casinos zuständig ist. Während diese Bereiche in Curacao von verschiedenen Behörden übersehen werden. Es gelten die gleichen Beschränkungen für Firmen, die sich in Aruba niederlassen: Die DAC verbietet Anbietern ihre Spiele in den Niederlanden anzubieten, jedoch gibt es ansonsten keine weiteren Einschränkungen.

Antigua Division of Gaming: Die Nation Antigua und Barbuda nehmen in der Geschichte des Online-Glücksspiels einen wichtigen Platz ein. Das Land hatte eine große Auseinandersetzung mit der USA über die Struktur der Glücksspiel-Branche. Die Nation argumentierte, dass die USA durch deren Anti-Glücksspiel-Haltung gegen das Allgemeine Handelseinkommen verstoßen hat. Die Welthandelsorganisation gab der Klage in 2007 Recht und verhängte eine Strafe von 3,4 $ Mio. zu Gunsten von Antigua.

Heutzutage werden Lizenzen von der Division of Gaming vergeben (die unterhalb der Financial Services Regulatory Commission angesiedelt ist). Mit geringen Steuersätzen, keinerlei Beschränkungen wo Glücksspiel-Anbieter ihre Spiele anbieten dürfen und dem Ruf sich in der Branche einzusetzen, wurde Antigua eine beliebte Heimat für Internet-Anbieter, die sich in der Karibik ansiedeln möchten.

Asien

PAGCOR and FCLRC (Philippinen): Die Philippinen sind die einzig nennenswerte Nation in Asien, die Online-Spiellizenzen an Unternehmen vergibt. Dies hat diesem Land zu einer bemerkenswerten Stellung am Weltmarkt verholfen. Alle Unternehmen, die den asiatischen Markt bedienen möchten, benötigen eine philippinische Lizenz, um sich in der Region durchzusetzen. Während Firmen mit ihrem Hauptsitz hier von den attraktiven Steuerraten profitieren, können sie gleichzeitig Spieler weltweit bedienen. Allerdings ist es ihnen nicht erlaubt philippinische Einwohner anzusprechen sowie Wetten für Sportveranstaltungen anzubieten, die in den Philippinen stattfinden.

Es gibt zwei verschiedene Behörden, die Lizenzen in diesem Land vergeben. Die Philippine Amusement and Gaming Corporation (PAGCOR) deckt alle landbasierten Orte ab. Es hat Vorschläge gegeben, ebenfalls reguliertes Internet-Glücksspiel in den Philippinen zuzulassen. Während die First Cagayan Leisure and Resort Corporation (FCLRC) die einzige Institution ist, die Online-Lizenzen im Land vergibt. Die Gebühren für die Lizenzen hängen davon ab, welches Angebot der Casino-Anbieter anbieten möchte.

Australien/Ozeanien

ACT Gambling and Racing Commission: Australien hat strenge Regeln hinsichtlich Online-Glücksspiels. Bestimmte Arten sind erlaubt, jedoch von dem Erhalt einer entsprechenden Lizenz der ACT Gambling and Racing Commission abhängig. Dies umfasst Pferdewetten und Lotterien, die australischen Spielern angeboten werden. Es werden ebenfalls Lizenzen für australische Sportwettenwebseiten vergeben.

Trotz der hohen Steuern und Gebühren haben viele renommierte Glücksspiel-Anbieter eine Lizenz beantragt. Der Grund ist offensichtlich: Australier geben mehr für Glücksspiel pro Kopf aus, als andere Personen in der Welt und machen diesen Markt daher sehr attraktiv für große Anbieter.

Northern Territory Director-General of Licensing: Vormals bekannt als Northern Territory Licensing Commission, die 2015 abgeschafft und durch Director-General of Licensing ersetzt wurde. Diese übersehen die Lizenzvergabe in verschiedenen Branchen, wie u.a. Online-Glücksspiel. Diese Spielbehörde hat einen Blick auf eine begrenzte Anzahl an Spielen – meist Lotterien -, die in Australien und anderen Ländern angeboten werden. Vorausgesetzt das keine andere Nation Vereinbarungen unterzeichnet hat, die es verbietet die Spiele in Australien anzubieten.

Vanuatu Customs and Inland Revenue: Die südpazifische Inselnation von Vanuatus ist kein großer Name in der Online-Glücksspielbranche. Doch bemüht sich die Regierung Casino-Anbieter davon zu überzeugen, sich hier anzusiedeln. Um Glücksspiel-Anbieter anzuziehen, wurden die Steuersätze gering gehalten – für Sportwetten-Anbieter beträgt der Steuersatz 0,1 % - und es wurden faire Gebühren eingeführt, während sie gleichzeitig einen beeindruckenden Spielerschutz garantieren. Jedoch hat Vanuatu die Anzahl an sich hier niederlassenden Anbietern beschränkt, auch wenn die Spielbehörde selbst einen sehr guten Ruf hat.

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